FAQ

Hier haben wir häufig gestellte Fragen für Sie aufgelistet und beantwortet.

Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)


Siehe Link
Anschlussbeispiel


Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

Bei 3-phasigen Spannungsrelais ohne Nullleiteranschluss wird die Spannung zu einem künstlichen Sternpunkt ausgewertet. Die Skala ist geeicht auf 1-phasige Spannungsänderung. Bei 1-phasiger Spannungsänderung verschiebt sich der Sternpunkt in die Richtung der Phasen mit der höheren Spannung. Bei symmetrischer Spannungsänderung ergeben sich größere Spannungsänderungen gegenüber dem (unveränderten) Sternpunkt. Dies hat zur Folge, dass das Gerät früher schaltet.

Diese Elektronik-Stromwandler sind praktisch Schalter. Die mögliche Länge des Anschlusskabels hängt allein von der externen Beschaltung ab.

Die Elektronik-Stromwandler haben einen Innendurchmesser von 11 mm. Es können isolierte Schaltdrähte und Schaltlitzen bis ca. 35 ø Nennquerschnitt und UL-approbierte Litzen bis AWG 4 durchgesteckt werden.

Bei bis April 2009 gelieferten UFR 1000 (bis Software-Version 0-05) schalten die Geräte bei Auswahl des Menüpunktes "Simulation" die beiden Ausgangsrelais sofort ab. Ab Softwareversion 0-06 (zur Anzeige der Softwareversion Taste "Set" für 10 Sekunden drücken) können für Spannung und Frequenz Werte simuliert und so die Einstellungen getestet werden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung.

Starke elektromagnetische Störungen durch Blitze oder Schalthandlungen im Schaltschrank konnten bei Geräten mit Softwareversion bis einschließlich 0-07 dazu führen, dass das Gerät nicht selbst wieder einschaltet. Abhilfe ist möglich durch Messung gegen N und Umstellung auf Programm 1. Alternativ kann das Gerät zum Firmwareupdate ins Werk geschickt werden.

Fehler Rückmeldekontakte, Kuppelschalter nicht richtig angeschlossen, Defekt oder
wird von fremdem Schalter aus- oder eingeschaltet

Rückmeldekontakte nicht angeschlossen:
- Menü → rel → trel → off einstellen
Rückmeldekontakt(e) angeschlossen:
- richtigen Anschluss prüfen
- trel größer als Einschaltzeit des Kuppelschalters einstellen
- Reset durchführen → für >2s Taste Set/Reset gedrückt halten


Betriebsanleitung UFR1001E
Video - Rueckmeldekontakte ausschalten

Obwohl die VDE-AR-N 4110:2018-11 keine Einfehlersicherheit fordert, ist das UFR1001E durch seinen 2-kanaligen Aufbau einfehlersicher. (wie nach VDE-AR-N 4105:2018-11 gefordert)
Beide Kanäle überwachen sich ständig gegenseitig. Bei einem erkannten Fehler (auch interne) fallen beide Ausgangsrelais ab und schalten nicht wieder automatisch ein.
Sollte eines der beiden Ausgangsrelais verkleben, so trennt immer noch das andere Ausgangsrelais. (Reihenschaltung)
Somit kann das Ausgangssignal der in Reihe geschalteten Schließer als Life-Kontakt verwendet werden.

Zertifikate und technische Informationen

Das Rückfallverhältnis ist der Quotient zwischen dem Wert, bei dem ein Überschreiten des Grenzwertes erkannt wird und dAL startet und der Wert, bei dem dAL aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von dAL wieder unterschritten wird.

Im Komponentenzertifikat werden die Rückfallverhältnisse <2% ausdrücklich bestätigt. (1,02 bei Unterspannung/Unterfrequenz; 0,98 bei Überspannung/Überfrequenz)

Dennoch können die Rückfallverhältnisse wie folgt geprüft werden:
- dAL auf eine längere Zeit stellen (z.B. 5,00s)
- Grenzwert über/unterschreiten (z.B. bei U< = 0,8 * Un auf 0,78 * Un)
- wieder zurück knapp in den Gut-Bereich (im Beispiel auf 0,81 * Un)
- min. 5,00s warten (>= eingestellte dAL)
Findet dabei keine Auslösung statt, ist das Rückfallverhältnis <2%.

Bei aktivierter Rückmeldkontaktüberwachung ("trEL" ungleich "oFF") erkennt das UFR1001E auch gescheiterte Einschaltversuche. (Rückmeldesignal fehlt)
Soll das UFR1001E keine weiteren Zuschaltversuche unternehmen, (z.B. Leistungsschalter mit thermischer oder Überstrom Überwachung) kann dies durch eine Brücke zwischen der Klemme E1 / E2 und der Einstellung "vSr" = "Y1Y2" verhindert werden. Die Einschaltungen werden in Folge nicht mehr überwacht,
Abschaltungen hingegen schon.


Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

50m in der Regel kein Problem Deutlich längere Anschlusskabel sind möglich. Bei Verlegung parallel zu Starkstromleitungen ist kann eine Schirmung erforderlich werden.

Die Ansprechschwelle der Stromrelais kann erhöht werden damit ein kleiner Strom ausgeblendet und ein Stromfluss erst erfasst wird, wenn der Hauptmotor eingeschaltet ist. Dazu muss ein Widerstand (0,25 W / 200 V) vor den betreffenden Eingang des Stromrelais parallel zum Stromwandler STWA 1 geschaltet werden. für die Änderung der Ansprechschwelle um den Faktor x empfehlen wir folgende Widerstandswerte: 2x/750 Ohm, 4x/330 Ohm, 10x/120 Ohm. Wegen der zu berücksichtigenden großen Toleranzen empfehlen wir, die besten Werte durch Versuche zu ermitteln.

Der Elektronik-Stromwandler STWA1S ist nicht für den Anschluss an STW-Relais ausgelegt. Er besitzt einen Reststrom von 0,6 mA, wodurch der Eingang am STW immer eine laufende Maschine erkennen würde.
Alternativ kann der Stromwandler STWA2SEH eingesetzt werden.

Alternative STWA1SEH


Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

Da Kaltleiter schon sehr hochohmig sind und sich der Widerstand im Bereich der Nennansprechtemperatur von <250 Ω auf über 4 kΩ ändert spielt der ohmsche Widerstand eine sehr geringe Rolle, sodass Längen von 500 m oder länger in der Regel unkritisch sind. Die Messkreisleitungen sind dabei als getrennte Steuerleitungen zu verlegen. Die Verwendung von Adern der Speiseleitung des Motors oder anderer Hauptstromleitungen ist nicht zulässig. Sind starke induktive oder kapazitive Einstreuungen durch parallel liegende Starkstromleitungen zu erwarten, so sind geschirmte Steuerleitungen zu verlegen.

Im eingebauten Zustand in der Regel nicht. Der Kaltwiderstand einer 3er Kaltleiterkette ist ca. 60 bis max 750 Ohm (typisch 150-300 Ohm): Damit kann bestennfalls bei Kaltleitern aus einer Fertigungscharge ein Rückschluss auf Kurzschluss eines Sensors in der Kette gezogen werden. Bis 20 K vor Erreichen der Nennansprechtemperatur kann der Widerstand sogar sinken bei steigender Temperatur. DerAuslösepunkt bei Übertemperatur kann nur durch praktische Tests ermittelt werden (erhitzen im Ölbad). Die Nennansprechtemperatur ist erkennbar an den Farben der Anschlußdrähte (siehe ZIEHL-Katalog). ACHTUNG: Messpannung max. 2,5 V.

Vom Hersteller der Kaltleiterpillen liegen uns keine Zahlenwerte für die Ausfallrate vor. Als Erfahrungswert der Firma ZIEHL kann eine Ausfallrate von ≤ 10 fit angenommen werden. Dies entspricht vergleichbaren Werten für Bauteile aus Keramikmaterial (z.B. Keramikkondensatoren). Daraus läßt sich eine MTBF von ≥ 100 Jahren berechnen. Diese Angaben sind abhängig von den Ausfallkriterien, der Beanspruchung und der Betriebszeit. Eine ergänzende Angabe zur Abschätzung der Lebensdauer für Kaltleiter Typ MINIKA® unter Einsatzbedingungen kann von ähnlich aufgebauten Kaltleitern (z.B. zur Niveauüberwachung) gemacht werden. Hier liegen vom Hersteller Angaben über > 5000 Schaltzyklen vor.

Bei Temperaturrelais für Pt 100 mit einstellbarer Hysterese, z.B. ZIEHL -Temperaturrelais Typ TR, können auch Kaltleiter an die Sensor-Eingänge angeschlossen werden. Dazu wird der Eingang für den Anschluss eines 2-Leiter Sensors programmiert und ein Widerstand 150 Ohm parallel zum Kaltleiterkreis angeschlossen. Bei Einstellung des Schaltpunktes auf 115 °C und Hysterese 20 °C schaltet das Gerät wie ein Kaltleiter-Relais. Temperaturanzeigen und Analogausgänge sind unbrauchbar. Wir empfehlen den Einsatz von Kaltleiterrelais Typ MS ... .

Kaltleiterrelais haben einen festen Ansprechpunkt bei ca. 3 bis 4 kΩ. Der eigentliche Schaltpunkt hängt vom PTC-Fühler ab, der bei einer bestimmten Nennansprechtemperatur (NAT) hochohmig wird. Dabei können in der Regel bis zu 6 Kaltleitersensoren in Reihe geschaltet werden. Es dürfen sogar Kaltleiter mit unterschiedlichen NATs in Reihe geschaltet werden (z.B. zur Überwachung von Wicklungs- und Kern- oder Lagertemperaturen auf unterschiedliche Werte.

Kaltleitersensorenr sind vielfach mit Hinweisen versehen, dass die Messspannung nicht über 2,5 V liegen darf. Messeingänge von Kaltleiterauslösegeräten weisen im Leerlauf in der Regel aber deutlich höhere Spannungen auf (bis zu 20 V). Dies ist unkritisch, da die Spannung bei Belastung mit einem Sensor sofort zusammenbricht. Bei kalten (niederohmigen) Sensoren darf die Messspannung nicht über 2,5 V liegen. Bei heißen (hochohmigen) Sensoren darf sie 7,5 V nicht überschreiten.

Das MSF 220 V (VU) verfügt über eine Kurzschluss- und Unterbrechungsüberwachung im Sensorkreis. Jede Störung im Sensorkreis führt zu einer Vorwarnung. Dabei leuchtet die LED "Sensor" und die LED des gestörten Fühlerkreises blinkt. Um den Kaltleitereingang zu testen kann ein Potentiometer (z.B. 0-10 kΩ) an den zu testenden Eingang angeschlossen werden. Dabei darf der Widerstand nicht zu schnell erhöht werden (führt zur Auswertung als Unterbrechung). Einfacher ist es, nur die 3 Punkte Kurzschluss (Brücke im Sensoreingang), Normalbetrieb (Kaltleiter angeschlossen) und Unterbrechung (Klemmen abgezogen) zu testen. Werden diese korrekt ausgewertet und angezeigt kann davon ausgegangen werden, dass die Sensoreingänge korrekt ausgewertet werden. Der Test der Ausgänge erfolgt durch langen Druck auf die Test-Taste. Bei ab ca. Anfang 2004 ausgelieferten Geräten, zu erkennen an der Gehäusebreite (nur noch 70 mm), kann durch noch längeres Drücken (bis LED "ON" Blinkfrequenz ändert) die Kurzschluss- und Unterbrechungsüberwachung für 10 Minuten abgeschaltet werden.

Die Taste RESET/TEST wurde zu stark oder mit einem ungeeigneten Werkzeug betätigt und hat sich verklemmt sodass sofort nach dem Einschalten ein Testzyklus abläuft. Abhilfe: Taste "entklemmen". (Der Taster wurde inzwischen geändert). Hier Textteil gestrichen.

Adresse für den Bezug geeigneter Plomben für STR100,
z.B. Typ Pullfly: CHEMTEC Sicherungssysteme
Lindenweg 2, D-60552 Röthenbach
Tel.: +49-9120-18 34 22
Fax.: +49-9120-18 34 24
www.chemtec-plomben.com
info@chemtec-plomben.com

Die Eingänge können parallel geschaltet werden, um einen gemeinsamen Rückstelltaster zu benützen. Die Funktion ist mit bis zu 4 Geräten erprobt. Um Fehlfunktionen (z.B. durch Übergangswiderstände oder Kontaktprobleme) ausschließen zu können, empfehlen wir aber für jeden Eingang einen potentialfreien Kontakt zu benutzen.

Die Nutzung einer MAC-basierten Filterung auf dem DHCP-Server kann aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein.
ZIEHL IP Geräte können durch folgenden Eintrag in der MAC-Liste freigegeben werden:
00-12-E4-*
Dabei handelt es sich um einen Eintrag mit der ZIEHL Hersteller ID und einer WildCard.

Siehe Link
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