FAQ

Hier haben wir häufig gestellte Fragen für Sie aufgelistet und beantwortet.

Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)


Siehe Link Anschlussbeispiel
Anschlussbeispiel

Die zulässigen Umgebungstemperaturen werden auf Basis von u.a. Leistungsaufnahme, Wärmeübergangswiderstand des Gehäuses und der von den Herstellern der Bauteile spezifizierten Umgebungstemperatur, berechnet.
Bis zur angegebenen maximalen Temperatur werden die im Datenblatt angegebenen Werte, unter allen Bedingungen (Steuerspannung, max. Belastung Analogausgang, max. Strom Analogeingang) eingehalten.

Stark zubuche schlägt die Verlustleistung am Stromeingang. Bei 5 A und 30 mOhm sind das 0,75 W.
Wenn der Stromausgang nicht benutzt wird oder nur max. 1 A fließt (0,03 W), sind die 60 °C kein Problem.
Außerdem kann man neben dem Gerät mehr Abstand lassen, was die Wärmeabgabe verbessert.

Unabhängig davon kann man davon ausgehen, dass die Werte auch bei Überschreiten der Temperatur noch eingehalten werden. Faustformel: Bei Erhöhung der Betriebstemperatur um 10 °C halbiert sich die Lebensdauer einer Elektronik.


Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

Bei 3-phasigen Spannungsrelais ohne Nullleiteranschluss wird die Spannung zu einem künstlichen Sternpunkt ausgewertet. Die Skala ist geeicht auf 1-phasige Spannungsänderung. Bei 1-phasiger Spannungsänderung verschiebt sich der Sternpunkt in die Richtung der Phasen mit der höheren Spannung. Bei symmetrischer Spannungsänderung ergeben sich größere Spannungsänderungen gegenüber dem (unveränderten) Sternpunkt. Dies hat zur Folge, dass das Gerät früher schaltet.

Wenn die angeschlossenen Stromwandler bei höheren Messspannungen geerdet werden, so misst das Gerät nur etwa die halbe Leistung. Dies hängt mit dem Aufbau der Messeingänge zusammen.
Als Abhilfe werden Zwischenwandler mit passender Genauigkeit und Leistung vor die Messeingänge des EFR4001IP geschaltet, 5/5 A oder 5/1 A (z.B. MBS WSK 30, Artikelnummern 30013 oder 30211)

Bei EFR4001IP mit Firmwareversion 12720-1410-03 kann es zu folgendem Problem kommen:
- Wenn Programm 9 oder 10 gewählt ist und
- das Gerät für länger als 7 Tage von der Versorgungsspannung getrennt ist,
- dann kann es nach dem erneuten Anlegen der Versorgungsspannung zu einer Resetschleife (Gerät geht kurz an und wieder aus) kommen.

Abhilfe:
- Joystick-Taster des EFR4001IP nach oben drücken für >2sec,
- Dadurch gelangt man in das Reset-Menü, dieses Menü wird für 2min angezeigt.
- Während dieser Zeit kann das Gerät über die Webseite erreicht werden.
- Auf der Webseite muss unter Konfiguration ein Programm <9 gewählt werden.
- Danach ist das Gerät wieder erreichbar und startet wie gewohnt.

- Ein Firmware-Update (Version 12720-1410-04) steht zum Download bereit.

Diese Elektronik-Stromwandler sind praktisch Schalter. Die mögliche Länge des Anschlusskabels hängt allein von der externen Beschaltung ab.

Die Elektronik-Stromwandler haben einen Innendurchmesser von 11 mm. Es können isolierte Schaltdrähte und Schaltlitzen bis ca. 35 ø Nennquerschnitt und UL-approbierte Litzen bis AWG 4 durchgesteckt werden.

Starke elektromagnetische Störungen durch Blitze oder Schalthandlungen im Schaltschrank konnten bei Geräten mit Softwareversion bis einschließlich 0-07 dazu führen, dass das Gerät nicht selbst wieder einschaltet. Abhilfe ist möglich durch Messung gegen N und Umstellung auf Programm 1. Alternativ kann das Gerät zum Firmwareupdate ins Werk geschickt werden.

Bei bis April 2009 gelieferten UFR 1000 (bis Software-Version 0-05) schalten die Geräte bei Auswahl des Menüpunktes "Simulation" die beiden Ausgangsrelais sofort ab. Ab Softwareversion 0-06 (zur Anzeige der Softwareversion Taste "Set" für 10 Sekunden drücken) können für Spannung und Frequenz Werte simuliert und so die Einstellungen getestet werden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung.

Bei aktivierter Rückmeldkontaktüberwachung ("trEL" ungleich "oFF") erkennt das UFR1001E auch gescheiterte Einschaltversuche. (Rückmeldesignal fehlt)
Soll das UFR1001E keine weiteren Zuschaltversuche unternehmen, (z.B. Leistungsschalter mit thermischer oder Überstrom Überwachung) kann dies durch eine Brücke zwischen der Klemme E1 / E2 und der Einstellung "vSr" = "Y1Y2" verhindert werden. Die Einschaltungen werden in Folge nicht mehr überwacht,
Abschaltungen hingegen schon.

Die gesamten Einstellungen sowie der Simulationsmodus können gesperrt werden.
Leuchtet die -LED ist das UFR1001E gesperrt.
Wird im gesperrten Zustand versucht, eine Einstellung zu ändern, erfolgt für 3s die Anzeige "LoC".
Einstellvorgang Plombierung/Sperre EIN (AUS):
• falls vorhanden Plombierung entfernen (nur autorisierte Person)
• Steuerspannung am UFR1001E einschalten
• Tasterabdeckung leicht anheben und um 180° drehen
• Taster durch sehr kräftiges drücken auf die Tasterabdeckung (LED beginnt zu blinken)
solange gedrückt halten bis - LED grün leuchtet
Für die Plombierung kann eine "Standard" Plombe wie z.B. bei Stromzählern verwendet werden.

Das Rückfallverhältnis ist das Verhältnis zwischen Rückfallwert und Anregewert. Dabei ist der Anregewert der Wert, bei dem das Erreichen des Grenzwertes erkannt wird und die Ansprechverzögerungszeit dAL startet.
Der Rückfallwert ist der Wert, bei dem "dAL"(Alarmverzögerung) aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von "dAL" erreicht wird.
Zur einfachen Messung des Rückfallverhältnis die Funktion "ruEF" aktivieren.
Funktion während "ruEF" aktiv ist: Wenn Grenzwert erreicht (="dAL" startet) → Relais AUS. Wenn der
Rückfallwert erreicht (= "dAL" abgebrochen) → Relais EIN.
Rückfallverhältnisse können nur für U>>, U>, U<, U<< geprüft werden (f, Nullspannung und10min Mittelwert
nicht). Zur Prüfung von z.B. U>> muss U> „off“ geschaltet werden.
Unter dem Menüpunkt "rEL" →"doFA" kann "ruEF" gewählt werden. Die LED „Time“ blinkt, wenn "rvEF" aktiv ist.
Zum Abschalten der Funktion "rEL" → "doFA" → All aufrufen und mit "Set" bestätigen. Hier kann gleich die Rückschaltverzögerungszeit "doF" für alle Alarme gemeinsam auf die vom Netzbetreiber geforderten Werte eingestellt werden. Nach 600 s schaltet sich die Funktion automatisch ab.
Betriebsanleitung UFR1001E
Bedienvideo Rückfallverhältnis prüfen

Das Rückfallverhältnis ist der Quotient zwischen dem Wert, bei dem ein Überschreiten des Grenzwertes erkannt wird und dAL startet und der Wert, bei dem dAL aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von dAL wieder unterschritten wird.

Im Komponentenzertifikat werden die Rückfallverhältnisse <2% ausdrücklich bestätigt. (1,02 bei Unterspannung/Unterfrequenz; 0,98 bei Überspannung/Überfrequenz)

Dennoch können die Rückfallverhältnisse wie folgt geprüft werden:
- dAL auf eine längere Zeit stellen (z.B. 5,00s)
- Grenzwert über/unterschreiten (z.B. bei U< = 0,8 * Un auf 0,78 * Un)
- wieder zurück knapp in den Gut-Bereich (im Beispiel auf 0,81 * Un)
- min. 5,00s warten (>= eingestellte dAL)
Findet dabei keine Auslösung statt, ist das Rückfallverhältnis <2%.

Wird für das UFR1001E eine Prüfklemmleiste benötigt und wie muss diese beschaffen sein?

Eine Prüftrennklemmleiste bzw. Prüftrennklemmen sind für Schutzeinrichtungen nach VDE-AR-N 4110:2018-11 und BDEW seit 2008 Pflicht. (Siehe z.B. VDE 4110 -> 6.3.4.5 Schnittstellen für Schutzfunktions-Prüfungen)

Zur Durchführung einer Schutzprüfung empfehlen wir am UFR1001E folgende Anschlüsse über eine Prüftrennklemme zu führen:
A1 + A2 (Steuerspannung Us)
11 + 12 +14 (Relais K1); 21 + 22 +24 (Relais K2)
Y0 + Y1 + Y2 (Rückmeldekontakte, oder besser einen separaten Meldekontakt verwenden)

Geeignet sind z.B. folgende Klemmen:
- Phoenix Contact URTK6 mit Sicherheitsprüfbuchse 4mm (beidseitig!) und Trennschieber
- Wago TOPJOB® S 2-Leiter-Trenn- und Messklemme mit berührungssicheren Prüfbuchsen; Prüfstecker Ø 4 mm

Wird das UFR1001E bei der Schutzprüfung mit einer separaten AC-Spannungsquelle, z.B. dem öffentlichen Netz, versorgt, die Messeingänge aber über einen Spannungssimulator, z.B. Omicron, gespeist, kann es zu einer schwankenden Frequenzmessung kommen.
In Programm mit einer niedrigeren Nennspannung, z.B. 100 V, tritt der Effekt stärker auf und kann dazu führen, dass Grenzwerte nicht eingehalten werden.
Lösung:
Das UFR1001E muss während der Schutzprüfung mit dem gleichen Generator wie für die Messspannung versorgt werden oder mit 24 VDC. Letztlich so wie auch in der realen Anwendung nach der Schutzprüfung.

Wie erfüllt das UFR1001E die Rückschaltverhältnisse nach VDE-AR-N 4110:2018-11?
Das Zertifikat (siehe ww.ziehl.com) bestätigt auf Seite 7
die Einhaltung der Rückfallverhältnisse. Diese sind fest in der Gerätesoftware hinterlegt und sind nicht veränderbar.
Das Rückfallverhältnis hat nichts mit der einstellbaren Hysterese zu tun.


Zertifikat

Bitte schauen Sie sich folgenden Hinweis an:
Hilfestellung Err7 siehe Link

Hilfestellung Err7_UFR1001E
Video - Rueckmeldekontakte ausschalten

Obwohl die VDE-AR-N 4110:2018-11 keine Einfehlersicherheit fordert, ist das UFR1001E durch seinen 2-kanaligen Aufbau einfehlersicher. (wie nach VDE-AR-N 4105:2018-11 gefordert)
Beide Kanäle überwachen sich ständig gegenseitig. Bei einem erkannten Fehler (auch interne) fallen beide Ausgangsrelais ab und schalten nicht wieder automatisch ein.
Sollte eines der beiden Ausgangsrelais verkleben, so trennt immer noch das andere Ausgangsrelais. (Reihenschaltung)
Somit kann das Ausgangssignal der in Reihe geschalteten Schließer als Life-Kontakt verwendet werden.
Da die VDE-AR-N 4110:2018-11 keine Einfehlersicherheit fordert, kann auch K1 zur Abschaltung des Kuppelschalters und K2 als Life-Kontakt verwendet werden.

Zertifikate und technische Informationen

Das UFR1001E besitzt eine passive Inselnetzerkennung (Spannung und Frequenz).
Zur Überprüfung der Inselnetzerkennung mittels passiven Verfahrens, ist eine ein- oder mehrphasige Unterbrechung der EZE-Zuleitung nicht geeignet.

Die Codesperre deaktivieren.
Eventuell muss die Codesperre am Gerät deaktiviert werden. Sollte der Code (504) nicht funktionieren:
Reset Codesperre -> beim Netzeinschalten Taste "Up" gedrückt halten bis Reset Menü erscheint -> Reset Codesperre durchführen.

Bei diesem Problem bitte folgende Punkte nacheinander überprüfen:
1. Geräte über den Ping-Befehl auf dem PC suchen.
2. Eingabe der IP-Adresse in die Adressleiste des Webbrowsers auf Korrektheit prüfen.
3. Erscheint eine Fehlermeldung im Webbrowser, ist das Gerät nun erreichbar.
-> Die einzelnen Punkte wiederholen, bis das Gerät erreicht wird.


Absaugung schaltet nicht ein, obwohl min. eine Maschine läuft.
Die Stromaufnahme der Maschine ist zu gering bzw. die Ansprechschwelle zu hoch.

Ansprechschwelle durch Poti oder über Parameter (STW mit Anzeige) verringern.
Bei STW-Geräten ohne Einstellmöglichkeit,
Leitungen mehrfach durch den Stromwandler STWA1(H) schleifen.

Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

50m in der Regel kein Problem Deutlich längere Anschlusskabel sind möglich. Bei Verlegung parallel zu Starkstromleitungen ist kann eine Schirmung erforderlich werden.

Maschinenstrom im ausgeschaltet Zustand ist höher als die Ansprechschwelle / Rückschaltschwelle.

Die Ansprechschwelle der Stromrelais muss erhöht werden damit ein kleiner Strom ausgeblendet und ein Stromfluss erst erfasst wird, wenn der Hauptmotor eingeschaltet ist.

Bei STW-Geräten mit Poti oder Anzeige, Ansprechschwelle entsprechend höher einstellen.
Bei STW-Geräten ohne Einstellmöglichkeit, muss ein Widerstand (0,25 W / 200 V) vor den betreffenden Eingang des Stromrelais parallel zum Stromwandler STWA1(H) geschaltet werden.
Für die Änderung der Ansprechschwelle um den Faktor x empfehlen wir folgende Widerstandswerte: 2x/750 Ohm, 4x/330 Ohm, 10x/120 Ohm. Wegen der zu berücksichtigenden großen Toleranzen empfehlen wir, die besten Werte durch Versuche zu ermitteln.

Der Elektronik-Stromwandler STWA1S ist nicht für den Anschluss an STW-Relais ausgelegt. Er besitzt einen Reststrom von 0,6 mA, wodurch der Eingang am STW immer eine laufende Maschine erkennen würde.
Alternativ kann der Stromwandler STWA1SEH eingesetzt werden.

Alternative STWA1SEH


Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

Im eingebauten Zustand in der Regel nicht. Der Kaltwiderstand einer 3er Kaltleiterkette ist ca. 60 bis max 750 Ohm (typisch 150-300 Ohm): Damit kann bestennfalls bei Kaltleitern aus einer Fertigungscharge ein Rückschluss auf Kurzschluss eines Sensors in der Kette gezogen werden. Bis 20 K vor Erreichen der Nennansprechtemperatur kann der Widerstand sogar sinken bei steigender Temperatur. DerAuslösepunkt bei Übertemperatur kann nur durch praktische Tests ermittelt werden (erhitzen im Ölbad). Die Nennansprechtemperatur ist erkennbar an den Farben der Anschlußdrähte (siehe ZIEHL-Katalog). ACHTUNG: Messpannung max. 2,5 V.

Vom Hersteller der Kaltleiterpillen liegen uns keine Zahlenwerte für die Ausfallrate vor. Als Erfahrungswert der Firma ZIEHL kann eine Ausfallrate von ≤ 10 fit angenommen werden. Dies entspricht vergleichbaren Werten für Bauteile aus Keramikmaterial (z.B. Keramikkondensatoren). Daraus läßt sich eine MTBF von ≥ 100 Jahren berechnen. Diese Angaben sind abhängig von den Ausfallkriterien, der Beanspruchung und der Betriebszeit. Eine ergänzende Angabe zur Abschätzung der Lebensdauer für Kaltleiter Typ MINIKA® unter Einsatzbedingungen kann von ähnlich aufgebauten Kaltleitern (z.B. zur Niveauüberwachung) gemacht werden. Hier liegen vom Hersteller Angaben über > 5000 Schaltzyklen vor.

Bei Temperaturrelais für Pt 100 mit einstellbarer Hysterese, z.B. ZIEHL -Temperaturrelais Typ TR, können auch Kaltleiter an die Sensor-Eingänge angeschlossen werden. Dazu wird der Eingang für den Anschluss eines 2-Leiter Sensors programmiert und ein Widerstand 150 Ohm parallel zum Kaltleiterkreis angeschlossen. Bei Einstellung des Schaltpunktes auf 115 °C und Hysterese 20 °C schaltet das Gerät wie ein Kaltleiter-Relais. Temperaturanzeigen und Analogausgänge sind unbrauchbar. Wir empfehlen den Einsatz von Kaltleiterrelais Typ MS ... .

Da Kaltleiter schon sehr hochohmig sind und sich der Widerstand im Bereich der Nennansprechtemperatur von <250 Ω auf über 4 kΩ ändert spielt der ohmsche Widerstand eine sehr geringe Rolle, sodass Längen von 500 m oder länger in der Regel unkritisch sind. Die Messkreisleitungen sind dabei als getrennte Steuerleitungen zu verlegen. Die Verwendung von Adern der Speiseleitung des Motors oder anderer Hauptstromleitungen ist nicht zulässig. Sind starke induktive oder kapazitive Einstreuungen durch parallel liegende Starkstromleitungen zu erwarten, so sind geschirmte Steuerleitungen zu verlegen.

Wie kann ich einstellen bei welcher Temperatur das Relais abschaltet?
Kaltleiterrelais haben einen festen Ansprechpunkt bei ca. 3 bis 4 kΩ. Der eigentliche Schaltpunkt hängt vom PTC-Fühler ab, der bei einer bestimmten Nennansprechtemperatur (NAT) hochohmig wird. Dabei können in der Regel bis zu 6 Kaltleitersensoren in Reihe geschaltet werden. Es dürfen sogar Kaltleiter mit unterschiedlichen NATs in Reihe geschaltet werden (z.B. zur Überwachung von Wicklungs- und Kern- oder Lagertemperaturen auf unterschiedliche Werte.

Kaltleitersensorenr sind vielfach mit Hinweisen versehen, dass die Messspannung nicht über 2,5 V liegen darf. Messeingänge von Kaltleiterauslösegeräten weisen im Leerlauf in der Regel aber deutlich höhere Spannungen auf (bis zu 20 V). Dies ist unkritisch, da die Spannung bei Belastung mit einem Sensor sofort zusammenbricht. Bei kalten (niederohmigen) Sensoren darf die Messspannung nicht über 2,5 V liegen. Bei heißen (hochohmigen) Sensoren darf sie 7,5 V nicht überschreiten.


Info und Anleitung

Sensorleitungen können mit einem geschirmten Kabel z.B. LIYCY 3*0.34mm² verlängert werden.

Die Nutzung einer MAC-basierten Filterung auf dem DHCP-Server kann aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein.
ZIEHL IP Geräte können durch folgenden Eintrag in der MAC-Liste freigegeben werden:
00-12-E4-*
Dabei handelt es sich um einen Eintrag mit der ZIEHL Hersteller ID und einer WildCard.

Das MSF 220 V (VU) verfügt über eine Kurzschluss- und Unterbrechungsüberwachung im Sensorkreis. Jede Störung im Sensorkreis führt zu einer Vorwarnung. Dabei leuchtet die LED "Sensor" und die LED des gestörten Fühlerkreises blinkt. Um den Kaltleitereingang zu testen kann ein Potentiometer (z.B. 0-10 kΩ) an den zu testenden Eingang angeschlossen werden. Dabei darf der Widerstand nicht zu schnell erhöht werden (führt zur Auswertung als Unterbrechung). Einfacher ist es, nur die 3 Punkte Kurzschluss (Brücke im Sensoreingang), Normalbetrieb (Kaltleiter angeschlossen) und Unterbrechung (Klemmen abgezogen) zu testen. Werden diese korrekt ausgewertet und angezeigt kann davon ausgegangen werden, dass die Sensoreingänge korrekt ausgewertet werden. Der Test der Ausgänge erfolgt durch langen Druck auf die Test-Taste. Bei ab ca. Anfang 2004 ausgelieferten Geräten, zu erkennen an der Gehäusebreite (nur noch 70 mm), kann durch noch längeres Drücken (bis LED "ON" Blinkfrequenz ändert) die Kurzschluss- und Unterbrechungsüberwachung für 10 Minuten abgeschaltet werden.

Sofort bzw. ein paar Sekunden nach dem Einschalten erfolgt eine Auslösung?
Die Taste RESET/TEST wurde zu stark oder mit einem ungeeigneten Werkzeug betätigt und hat sich verklemmt sodass sofort nach dem Einschalten ein Testzyklus abläuft. Abhilfe: Taste "entklemmen". (Der Taster wurde inzwischen geändert).

Adresse für den Bezug geeigneter Plomben für STR100,
z.B. Typ Pullfly: CHEMTEC Sicherungssysteme
Lindenweg 2, D-60552 Röthenbach
Tel.: +49-9120-18 34 22
Fax.: +49-9120-18 34 24
www.chemtec-plomben.com
info@chemtec-plomben.com

Die Eingänge können parallel geschaltet werden, um einen gemeinsamen Rückstelltaster zu benutzen. Die Funktion ist mit bis zu 4 Geräten erprobt. Um Fehlfunktionen (z.B. durch Übergangswiderstände oder Kontaktprobleme) ausschließen zu können, empfehlen wir aber für jeden Eingang einen potentialfreien Kontakt zu benutzen.

Bei regelmäßigen und nicht plausiblen Alarmen die Einstellung des zyklischen Tests überprüfen.
Um sich festsetzende Lager von z.B. Lüftern oder Pumpen zu verhindern, kann für jeden Alarm ein zyklischer Test aktiviert werden. Je nach gewähltem Programm ist dies auch schon werksseitig voreingestellt.
Wird ein Alarm mit einem aktivierten zyklischen Test z.B. zur Trafo-Abschaltung verwendet, erhält man regelmäßig eine ungewollte Trafo-Abschaltung.