FAQ

Hier haben wir häufig gestellte Fragen für Sie aufgelistet und beantwortet.

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Fehler Rückmeldekontakte, Kuppelschalter nicht richtig angeschlossen, Defekt oder
wird von fremdem Schalter aus- oder eingeschaltet

Rückmeldekontakte nicht angeschlossen:
- Menü → rel → trel → off einstellen
Rückmeldekontakt(e) angeschlossen:
- richtigen Anschluss prüfen
- trel größer als Einschaltzeit des Kuppelschalters einstellen
- Reset durchführen → für >2s Taste Set/Reset gedrückt halten


Betriebsanleitung UFR1001E
Video - Rueckmeldekontakte ausschalten

Das UFR1001E besitzt eine passive Inselnetzerkennung (Spannung und Frequenz).
Zur Überprüfung der Inselnetzerkennung mittels passiven Verfahrens, ist eine ein- oder mehrphasige Unterbrechung der EZE-Zuleitung nicht geeignet.

Obwohl die VDE-AR-N 4110:2018-11 keine Einfehlersicherheit fordert, ist das UFR1001E durch seinen 2-kanaligen Aufbau einfehlersicher. (wie nach VDE-AR-N 4105:2018-11 gefordert)
Beide Kanäle überwachen sich ständig gegenseitig. Bei einem erkannten Fehler (auch interne) fallen beide Ausgangsrelais ab und schalten nicht wieder automatisch ein.
Sollte eines der beiden Ausgangsrelais verkleben, so trennt immer noch das andere Ausgangsrelais. (Reihenschaltung)
Somit kann das Ausgangssignal der in Reihe geschalteten Schließer als Life-Kontakt verwendet werden.

Zertifikate und technische Informationen

Wie erfüllt das UFR1001E die Rückschaltverhältnisse nach VDE-AR-N 4110:2018-11?
Das Zertifikat (siehe ww.ziehl.com) bestätigt auf Seite 6
die Einhaltung der Rückfallverhältnisse. Diese sind fest in der Gerätesoftware hinterlegt und sind nicht veränderbar.
Das Rückfallverhältnis hat nichts mit der einstellbaren Hysterese zu tun.


Zertifikat

Das Rückfallverhältnis ist der Quotient zwischen dem Wert, bei dem ein Überschreiten des Grenzwertes erkannt wird und dAL startet und der Wert, bei dem dAL aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von dAL wieder unterschritten wird.

Im Komponentenzertifikat werden die Rückfallverhältnisse <2% ausdrücklich bestätigt. (1,02 bei Unterspannung/Unterfrequenz; 0,98 bei Überspannung/Überfrequenz)

Dennoch können die Rückfallverhältnisse wie folgt geprüft werden:
- dAL auf eine längere Zeit stellen (z.B. 5,00s)
- Grenzwert über/unterschreiten (z.B. bei U< = 0,8 * Un auf 0,78 * Un)
- wieder zurück knapp in den Gut-Bereich (im Beispiel auf 0,81 * Un)
- min. 5,00s warten (>= eingestellte dAL)
Findet dabei keine Auslösung statt, ist das Rückfallverhältnis <2%.

Bei aktivierter Rückmeldkontaktüberwachung ("trEL" ungleich "oFF") erkennt das UFR1001E auch gescheiterte Einschaltversuche. (Rückmeldesignal fehlt)
Soll das UFR1001E keine weiteren Zuschaltversuche unternehmen, (z.B. Leistungsschalter mit thermischer oder Überstrom Überwachung) kann dies durch eine Brücke zwischen der Klemme E1 / E2 und der Einstellung "vSr" = "Y1Y2" verhindert werden. Die Einschaltungen werden in Folge nicht mehr überwacht,
Abschaltungen hingegen schon.

Die gesamten Einstellungen sowie der Simulationsmodus können gesperrt werden.
Leuchtet die -LED ist das UFR1001E gesperrt.
Wird im gesperrten Zustand versucht, eine Einstellung zu ändern, erfolgt für 3s die Anzeige "LoC".
Einstellvorgang Plombierung/Sperre EIN (AUS):
• falls vorhanden Plombierung entfernen (nur autorisierte Person)
• Steuerspannung am UFR1001E einschalten
• Tasterabdeckung leicht anheben und um 180° drehen
• Taster durch sehr kräftiges drücken auf die Tasterabdeckung (LED beginnt zu blinken)
solange gedrückt halten bis - LED grün leuchtet
Für die Plombierung kann eine "Standard" Plombe wie z.B. bei Stromzählern verwendet werden.

Das Rückfallverhältnis ist das Verhältnis zwischen Rückfallwert und Anregewert. Dabei ist der Anregewert der Wert, bei dem das Erreichen des Grenzwertes erkannt wird und die Ansprechverzögerungszeit dAL startet.
Der Rückfallwert ist der Wert, bei dem "dAL"(Alarmverzögerung) aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von "dAL" erreicht wird.
Zur einfachen Messung des Rückfallverhältnis die Funktion "ruEF" aktivieren.
Funktion während "ruEF" aktiv ist: Wenn Grenzwert erreicht (="dAL" startet) → Relais AUS. Wenn der
Rückfallwert erreicht (= "dAL" abgebrochen) → Relais EIN.
Rückfallverhältnisse können nur für U>>, U>, U<, U<< geprüft werden (f, Nullspannung und10min Mittelwert
nicht). Zur Prüfung von z.B. U>> muss U> „off“ geschaltet werden.
Unter dem Menüpunkt "rEL" →"doFA" kann "ruEF" gewählt werden. Die LED „Time“ blinkt, wenn "rvEF" aktiv ist.
Zum Abschalten der Funktion "rEL" → "doFA" → All aufrufen und mit "Set" bestätigen. Hier kann gleich die Rückschaltverzögerungszeit "doF" für alle Alarme gemeinsam auf die vom Netzbetreiber geforderten Werte eingestellt werden. Nach 600 s schaltet sich die Funktion automatisch ab.
Betriebsanleitung UFR1001E


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Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung)
Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

Da Kaltleiter schon sehr hochohmig sind und sich der Widerstand im Bereich der Nennansprechtemperatur von <250 Ω auf über 4 kΩ ändert spielt der ohmsche Widerstand eine sehr geringe Rolle, sodass Längen von 500 m oder länger in der Regel unkritisch sind. Die Messkreisleitungen sind dabei als getrennte Steuerleitungen zu verlegen. Die Verwendung von Adern der Speiseleitung des Motors oder anderer Hauptstromleitungen ist nicht zulässig. Sind starke induktive oder kapazitive Einstreuungen durch parallel liegende Starkstromleitungen zu erwarten, so sind geschirmte Steuerleitungen zu verlegen.

Im eingebauten Zustand in der Regel nicht. Der Kaltwiderstand einer 3er Kaltleiterkette ist ca. 60 bis max 750 Ohm (typisch 150-300 Ohm): Damit kann bestennfalls bei Kaltleitern aus einer Fertigungscharge ein Rückschluss auf Kurzschluss eines Sensors in der Kette gezogen werden. Bis 20 K vor Erreichen der Nennansprechtemperatur kann der Widerstand sogar sinken bei steigender Temperatur. DerAuslösepunkt bei Übertemperatur kann nur durch praktische Tests ermittelt werden (erhitzen im Ölbad). Die Nennansprechtemperatur ist erkennbar an den Farben der Anschlußdrähte (siehe ZIEHL-Katalog). ACHTUNG: Messpannung max. 2,5 V.

Vom Hersteller der Kaltleiterpillen liegen uns keine Zahlenwerte für die Ausfallrate vor. Als Erfahrungswert der Firma ZIEHL kann eine Ausfallrate von ≤ 10 fit angenommen werden. Dies entspricht vergleichbaren Werten für Bauteile aus Keramikmaterial (z.B. Keramikkondensatoren). Daraus läßt sich eine MTBF von ≥ 100 Jahren berechnen. Diese Angaben sind abhängig von den Ausfallkriterien, der Beanspruchung und der Betriebszeit. Eine ergänzende Angabe zur Abschätzung der Lebensdauer für Kaltleiter Typ MINIKA® unter Einsatzbedingungen kann von ähnlich aufgebauten Kaltleitern (z.B. zur Niveauüberwachung) gemacht werden. Hier liegen vom Hersteller Angaben über > 5000 Schaltzyklen vor.

Bei Temperaturrelais für Pt 100 mit einstellbarer Hysterese, z.B. ZIEHL -Temperaturrelais Typ TR, können auch Kaltleiter an die Sensor-Eingänge angeschlossen werden. Dazu wird der Eingang für den Anschluss eines 2-Leiter Sensors programmiert und ein Widerstand 150 Ohm parallel zum Kaltleiterkreis angeschlossen. Bei Einstellung des Schaltpunktes auf 115 °C und Hysterese 20 °C schaltet das Gerät wie ein Kaltleiter-Relais. Temperaturanzeigen und Analogausgänge sind unbrauchbar. Wir empfehlen den Einsatz von Kaltleiterrelais Typ MS ... .

Wie kann ich einstellen bei welcher Temperatur das Relais abschaltet?
Kaltleiterrelais haben einen festen Ansprechpunkt bei ca. 3 bis 4 kΩ. Der eigentliche Schaltpunkt hängt vom PTC-Fühler ab, der bei einer bestimmten Nennansprechtemperatur (NAT) hochohmig wird. Dabei können in der Regel bis zu 6 Kaltleitersensoren in Reihe geschaltet werden. Es dürfen sogar Kaltleiter mit unterschiedlichen NATs in Reihe geschaltet werden (z.B. zur Überwachung von Wicklungs- und Kern- oder Lagertemperaturen auf unterschiedliche Werte.

Kaltleitersensorenr sind vielfach mit Hinweisen versehen, dass die Messspannung nicht über 2,5 V liegen darf. Messeingänge von Kaltleiterauslösegeräten weisen im Leerlauf in der Regel aber deutlich höhere Spannungen auf (bis zu 20 V). Dies ist unkritisch, da die Spannung bei Belastung mit einem Sensor sofort zusammenbricht. Bei kalten (niederohmigen) Sensoren darf die Messspannung nicht über 2,5 V liegen. Bei heißen (hochohmigen) Sensoren darf sie 7,5 V nicht überschreiten.

Siehe Link Anschlussbeispiel
Anschlussbeispiel

Bei 3-phasigen Spannungsrelais ohne Nullleiteranschluss wird die Spannung zu einem künstlichen Sternpunkt ausgewertet. Die Skala ist geeicht auf 1-phasige Spannungsänderung. Bei 1-phasiger Spannungsänderung verschiebt sich der Sternpunkt in die Richtung der Phasen mit der höheren Spannung. Bei symmetrischer Spannungsänderung ergeben sich größere Spannungsänderungen gegenüber dem (unveränderten) Sternpunkt. Dies hat zur Folge, dass das Gerät früher schaltet.

Siehe Link
Info

Die Nutzung einer MAC-basierten Filterung auf dem DHCP-Server kann aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein.
ZIEHL IP Geräte können durch folgenden Eintrag in der MAC-Liste freigegeben werden:
00-12-E4-*
Dabei handelt es sich um einen Eintrag mit der ZIEHL Hersteller ID und einer WildCard.

Eine Übersicht aller Fragen finden Sie hier.