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Hier haben wir häufig gestellte Fragen für Sie aufgelistet und beantwortet.

Ihre Suche nach "UFR1001E"

Bitte schauen Sie sich folgenden Hinweis an: "Hilfestellung Err7" auf der Geräteseite UFR1001E unter Downloads - Applikationen und Hinweise. Hier finden Sie die Hilfestellung auch für das Gerät, wenn es sich in einer Hensel NA-Box befindet.

Das UFR1001E besitzt eine passive Inselnetzerkennung (Spannung und Frequenz). Zur Überprüfung der Inselnetzerkennung mittels passiven Verfahrens, ist eine ein- oder mehrphasige Unterbrechung der EZE-Zuleitung nicht geeignet.

Obwohl die VDE-AR-N 4110:2018-11 keine Einfehlersicherheit fordert, ist das UFR1001E durch seinen 2-kanaligen Aufbau einfehlersicher. (wie nach VDE-AR-N 4105:2018-11 gefordert) Beide Kanäle überwachen sich ständig gegenseitig. Bei einem erkannten Fehler (auch interne) fallen beide Ausgangsrelais ab und schalten nicht wieder automatisch ein. Sollte eines der beiden Ausgangsrelais verkleben, so trennt immer noch das andere Ausgangsrelais. (Reihenschaltung) Somit kann das Ausgangssignal der in Reihe geschalteten Schließer als Life-Kontakt verwendet werden. Da die VDE-AR-N 4110:2018-11 keine Einfehlersicherheit fordert, kann auch K1 zur Abschaltung des Kuppelschalters und K2 als Life-Kontakt verwendet werden.

Wie erfüllt das UFR1001E die Rückschaltverhältnisse nach VDE-AR-N 4110:2018-11? Das Zertifikat (siehe ww.ziehl.com) bestätigt auf Seite 7 die Einhaltung der Rückfallverhältnisse. Diese sind fest in der Gerätesoftware hinterlegt und sind nicht veränderbar. Das Rückfallverhältnis hat nichts mit der einstellbaren Hysterese zu tun.

Das Rückfallverhältnis ist der Quotient zwischen dem Wert, bei dem ein Überschreiten des Grenzwertes erkannt wird und dAL startet und der Wert, bei dem dAL aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von dAL wieder unterschritten wird. Im Komponentenzertifikat werden die Rückfallverhältnisse <2% ausdrücklich bestätigt. (1,02 bei Unterspannung/Unterfrequenz; 0,98 bei Überspannung/Überfrequenz) Dennoch können die Rückfallverhältnisse wie folgt geprüft werden: - dAL auf eine längere Zeit stellen (z.B. 5,00s) - Grenzwert über/unterschreiten (z.B. bei U< = 0,8 * Un auf 0,78 * Un) - wieder zurück knapp in den Gut-Bereich (im Beispiel auf 0,81 * Un) - min. 5,00s warten (>= eingestellte dAL) Findet dabei keine Auslösung statt, ist das Rückfallverhältnis <2%.

Bei aktivierter Rückmeldkontaktüberwachung ("trEL" ungleich "oFF") erkennt das UFR1001E auch gescheiterte Einschaltversuche. (Rückmeldesignal fehlt) Soll das UFR1001E keine weiteren Zuschaltversuche unternehmen, (z.B. Leistungsschalter mit thermischer oder Überstrom Überwachung) kann dies durch eine Brücke zwischen der Klemme E1 / E2 und der Einstellung "vSr" = "Y1Y2" verhindert werden. Die Einschaltungen werden in Folge nicht mehr überwacht, Abschaltungen hingegen schon.

Die gesamten Einstellungen sowie der Simulationsmodus können gesperrt werden. Leuchtet die -LED ist das UFR1001E gesperrt. Wird im gesperrten Zustand versucht, eine Einstellung zu ändern, erfolgt für 3s die Anzeige "LoC". Einstellvorgang Plombierung/Sperre EIN (AUS): • falls vorhanden Plombierung entfernen (nur autorisierte Person) • Steuerspannung am UFR1001E einschalten • Tasterabdeckung leicht anheben und um 180° drehen • Taster durch sehr kräftiges drücken auf die Tasterabdeckung (LED beginnt zu blinken) solange gedrückt halten bis - LED grün leuchtet Für die Plombierung kann eine "Standard" Plombe wie z.B. bei Stromzählern verwendet werden.

Das Rückfallverhältnis ist das Verhältnis zwischen Rückfallwert und Anregewert. Dabei ist der Anregewert der Wert, bei dem das Erreichen des Grenzwertes erkannt wird und die Ansprechverzögerungszeit dAL startet. Der Rückfallwert ist der Wert, bei dem "dAL"(Alarmverzögerung) aufhört zu laufen, wenn er vor Ablauf von "dAL" erreicht wird. Zur einfachen Messung des Rückfallverhältnis die Funktion "ruEF" aktivieren. Funktion während "ruEF" aktiv ist: Wenn Grenzwert erreicht (="dAL" startet) → Relais AUS. Wenn der Rückfallwert erreicht (= "dAL" abgebrochen) → Relais EIN. Rückfallverhältnisse können nur für U>>, U>, U<, U<< geprüft werden (f, Nullspannung und10min Mittelwert nicht). Zur Prüfung von z.B. U>> muss U> „off“ geschaltet werden. Unter dem Menüpunkt "rEL" →"doFA" kann "ruEF" gewählt werden. Die LED „Time“ blinkt, wenn "rvEF" aktiv ist. Zum Abschalten der Funktion "rEL" → "doFA" → All aufrufen und mit "Set" bestätigen. Hier kann gleich die Rückschaltverzögerungszeit "doF" für alle Alarme gemeinsam auf die vom Netzbetreiber geforderten Werte eingestellt werden. Nach 600 s schaltet sich die Funktion automatisch ab.

Wird für das UFR1001E eine Prüfklemmleiste benötigt und wie muss diese beschaffen sein? Eine Prüftrennklemmleiste bzw. Prüftrennklemmen sind für Schutzeinrichtungen nach VDE-AR-N 4110:2018-11 und BDEW seit 2008 Pflicht. (Siehe z.B. VDE 4110 -> 6.3.4.5 Schnittstellen für Schutzfunktions-Prüfungen) Zur Durchführung einer Schutzprüfung empfehlen wir am UFR1001E folgende Anschlüsse über eine Prüftrennklemme zu führen: A1 + A2 (Steuerspannung Us) 11 + 12 +14 (Relais K1); 21 + 22 +24 (Relais K2) Y0 + Y1 + Y2 (Rückmeldekontakte, oder besser einen separaten Meldekontakt verwenden) Geeignet sind z.B. folgende Klemmen: - Phoenix Contact URTK6 mit Sicherheitsprüfbuchse 4mm (beidseitig!) und Trennschieber - Wago TOPJOB® S 2-Leiter-Trenn- und Messklemme mit berührungssicheren Prüfbuchsen; Prüfstecker Ø 4 mm

Wird das UFR1001E bei der Schutzprüfung mit einer separaten AC-Spannungsquelle, z.B. dem öffentlichen Netz, versorgt, die Messeingänge aber über einen Spannungssimulator, z.B. Omicron, gespeist, kann es zu einer schwankenden Frequenzmessung kommen. In Programm mit einer niedrigeren Nennspannung, z.B. 100 V, tritt der Effekt stärker auf und kann dazu führen, dass Grenzwerte nicht eingehalten werden. Lösung: Das UFR1001E muss während der Schutzprüfung mit dem gleichen Generator wie für die Messspannung versorgt werden oder mit 24 VDC. Letztlich so wie auch in der realen Anwendung nach der Schutzprüfung.

Wie kann ich die aktuelle Firmware-Version meines UFR1001E ablesen? Die aktuelle Firmware-Version Ihres UFR1001E wird im Display des Geräts angezeigt. Eine genaue Anleitung finden Sie in der Bedienungsanleitung. Welche Firmware-Versionen können aktualisiert werden? Geräte mit Firmware < -05 können nicht auf eine neuere Version upgedatet werden und sind in Deutschland nicht mehr zertifiziert (Zertifizierungen bestehen erst ab Firmware -08). Für Zertifizierungsanforderungen in Ihrem Land beachten Sie bitte unsere Betriebsanleitung sowie die auf der Produktseite des UFR1001E unter dem Reiter „Zertifikate“ gelisteten Zertifikate. Geräte mit Firmware ≥ -05 können ausschließlich auf Firmware -17 upgedatet werden. Geräte mit Firmware ≥ -17 können auf die jeweils aktuellste Version upgedatet werden. Warum kann ich ältere Firmware-Versionen nicht updaten? Firmware-Versionen unter -05 erfüllen nicht mehr die aktuellen Zertifizierungsanforderungen (in Deutschland) und sind daher von weiteren Updates ausgeschlossen. Ab welcher Firmware-Version ist mein Gerät zertifiziert? Eine Zertifizierung besteht erst ab Firmware -08. Für Zertifizierungsanforderungen in Ihrem Land beachten Sie bitte unsere Betriebsanleitung sowie die auf der Produktseite des UFR1001E unter dem Reiter „Zertifikate“ gelisteten Zertifikate. Bitte beachten Sie, dass VDE-AR-N 4105 ab Firmware -09 zertifiziert ist und VDE-AR-N 4110 ab Firmware -13. Was muss ich tun, wenn mein Gerät eine ältere Firmware-Version hat? Bitte prüfen Sie die aktuelle Firmware-Version am Gerät. Bei Firmware < -05 ist ein Update nicht möglich. Bei Firmware ≥ -05 wenden Sie sich für ein Update auf Firmware -17 oder höher an unseren Support.

Falls bei Ihrem UFR1001E eine Err7-Meldung auftritt, prüfen Sie bitte zunächst, ob der Schneiderschütz auf "Auto" gestellt ist. Ist dies der Fall, kontrollieren Sie bitte außerdem, ob der Überstromauslöser (kleiner Poti unterhalb des Schütz) korrekt auf die Anlage eingestellt ist. Bitte beachten Sie: Bei der Auslieferung von Hensel ist der Überstromauslöser standardmäßig auf Minimum eingestellt. Bitte schauen Sie sich zusätzlich den Hinweis "Hilfestellung: Error 7 in Hensel NA-Box" auf der Geräteseite des UFR1001E unter Downloads - Applikationen/Hinweise an.

Bei dem UFR1001E wird die Spitzenspannung, bei Anschluss an IT-Netz Un=500V, über die Grenzwerte des Gerätes gehen und somit das Gerät beschädigen. Der Anschluss ist daher nicht möglich. Mit unserem UFR1002IP mit VG1200V können Spannungen bis 1200V an unserem NA-Schutz angeschlossen werden.

Da Kaltleiter schon sehr hochohmig sind und sich der Widerstand im Bereich der Nennansprechtemperatur von <250 Ω auf über 4 kΩ ändert spielt der ohmsche Widerstand eine sehr geringe Rolle, sodass Längen von 500 m oder länger in der Regel unkritisch sind. Die Messkreisleitungen sind dabei als getrennte Steuerleitungen zu verlegen. Die Verwendung von Adern der Speiseleitung des Motors oder anderer Hauptstromleitungen ist nicht zulässig. Sind starke induktive oder kapazitive Einstreuungen durch parallel liegende Starkstromleitungen zu erwarten, so sind geschirmte Steuerleitungen zu verlegen.

Siehe Anschlussplan in der Betriebsanleitung des jeweiligen Messumformers.

Im eingebauten Zustand in der Regel nicht. Der Kaltwiderstand einer 3er Kaltleiterkette ist ca. 60 bis max 750 Ohm (typisch 150-300 Ohm): Damit kann bestennfalls bei Kaltleitern aus einer Fertigungscharge ein Rückschluss auf Kurzschluss eines Sensors in der Kette gezogen werden. Bis 20 K vor Erreichen der Nennansprechtemperatur kann der Widerstand sogar sinken bei steigender Temperatur. DerAuslösepunkt bei Übertemperatur kann nur durch praktische Tests ermittelt werden (erhitzen im Ölbad). Die Nennansprechtemperatur ist erkennbar an den Farben der Anschlußdrähte (siehe ZIEHL-Katalog). ACHTUNG: Messpannung max. 2,5 V.

Vom Hersteller der Kaltleiterpillen liegen uns keine Zahlenwerte für die Ausfallrate vor. Als Erfahrungswert der Firma ZIEHL kann eine Ausfallrate von ≤ 10 fit angenommen werden. Dies entspricht vergleichbaren Werten für Bauteile aus Keramikmaterial (z.B. Keramikkondensatoren). Daraus läßt sich eine MTBF von ≥ 100 Jahren berechnen. Diese Angaben sind abhängig von den Ausfallkriterien, der Beanspruchung und der Betriebszeit. Eine ergänzende Angabe zur Abschätzung der Lebensdauer für Kaltleiter Typ MINIKA® unter Einsatzbedingungen kann von ähnlich aufgebauten Kaltleitern (z.B. zur Niveauüberwachung) gemacht werden. Hier liegen vom Hersteller Angaben über > 5000 Schaltzyklen vor.

Bei Temperaturrelais für Pt 100 mit einstellbarer Hysterese, z.B. ZIEHL -Temperaturrelais Typ TR, können auch Kaltleiter an die Sensor-Eingänge angeschlossen werden. Dazu wird der Eingang für den Anschluss eines 2-Leiter Sensors programmiert und ein Widerstand 150 Ohm parallel zum Kaltleiterkreis angeschlossen. Bei Einstellung des Schaltpunktes auf 115 °C und Hysterese 20 °C schaltet das Gerät wie ein Kaltleiter-Relais. Temperaturanzeigen und Analogausgänge sind unbrauchbar. Wir empfehlen den Einsatz von Kaltleiterrelais Typ MS ... .

Wie kann ich einstellen bei welcher Temperatur das Relais abschaltet? Kaltleiterrelais haben einen festen Ansprechpunkt bei ca. 3 bis 4 kΩ. Der eigentliche Schaltpunkt hängt vom PTC-Fühler ab, der bei einer bestimmten Nennansprechtemperatur (NAT) hochohmig wird. Dabei können in der Regel bis zu 6 Kaltleitersensoren in Reihe geschaltet werden. Es dürfen sogar Kaltleiter mit unterschiedlichen NATs in Reihe geschaltet werden (z.B. zur Überwachung von Wicklungs- und Kern- oder Lagertemperaturen auf unterschiedliche Werte.

Kaltleitersensorenr sind vielfach mit Hinweisen versehen, dass die Messspannung nicht über 2,5 V liegen darf. Messeingänge von Kaltleiterauslösegeräten weisen im Leerlauf in der Regel aber deutlich höhere Spannungen auf (bis zu 20 V). Dies ist unkritisch, da die Spannung bei Belastung mit einem Sensor sofort zusammenbricht. Bei kalten (niederohmigen) Sensoren darf die Messspannung nicht über 2,5 V liegen. Bei heißen (hochohmigen) Sensoren darf sie 7,5 V nicht überschreiten.

Anschluss eines Pt100 Sensors an ZIEHL TR-Gerät über einen STAHL Widerstandstrennübertrager Typ 9180/10-77-11 oder 9180/20-77-11 Konfiguration 9180: Leitungsfehlererkennung LF aktivieren Für das TRxxx-Gerät ist eine Steuerspannung Us (A1-A2) von DC 24 V zu verwenden.

Bei 3-phasigen Spannungsrelais ohne Nullleiteranschluss wird die Spannung zu einem künstlichen Sternpunkt ausgewertet. Die Skala ist geeicht auf 1-phasige Spannungsänderung. Bei 1-phasiger Spannungsänderung verschiebt sich der Sternpunkt in die Richtung der Phasen mit der höheren Spannung. Bei symmetrischer Spannungsänderung ergeben sich größere Spannungsänderungen gegenüber dem (unveränderten) Sternpunkt. Dies hat zur Folge, dass das Gerät früher schaltet.

Die Nutzung einer MAC-basierten Filterung auf dem DHCP-Server kann aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein. ZIEHL IP Geräte können durch folgenden Eintrag (individuelle Gerätekennung) in der MAC-Liste freigegeben werden: 00-12-E4-xx-xx-xx Dabei handelt es sich um einen Eintrag mit der ZIEHL Hersteller ID und einer WildCard.

Ruhestrom = Gutzustand angezogen (Drahtbruch führt zur Auslösung) Arbeitsstrom = Gutzustand abgefallen (Drahtbruch bleibt unerkannt)

Absaugung schaltet nicht ein, obwohl min. eine Maschine läuft. Die Stromaufnahme der Maschine ist zu gering bzw. die Ansprechschwelle zu hoch. Ansprechschwelle durch Poti oder über Parameter (STW mit Anzeige) verringern. Bei STW-Geräten ohne Einstellmöglichkeit, Leitungen mehrfach durch den Stromwandler STWA1(H) schleifen.

Sensorleitungen können mit einem geschirmten Kabel z.B. LIYCY 3*0.34mm² verlängert werden.

Die richtige Befestigung der Crimpverbindungen wird Schritt für Schritt in unserem YouTube-Video erklärt. Schauen Sie sich das Video an, um die genaue Vorgehensweise zu erfahren: https://www.youtube.com/watch?v=od7req-C4SQ Zusätzliche Information: Die Umstellung auf die neuen Klemmen erfolgt schrittweise. Wir passen unsere Produkte an, um den Anforderungen der RoHS-Richtlinie gerecht zu werden und verzichten bereits jetzt auf die Verwendung von Blei in unseren Produkten. Dabei wechseln wir auf Federzugklemmen, die den Komfort beim Anschluss erhöhen und gleichzeitig den vielfachen Kundenwunsch nach einfacherem Anschluss erfüllen. Weitere Details zur Umstellung finden Sie auf unserer Website unter Service - Allgemeine Downloads.

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